PZ-Bericht I

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linkedeeler
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PZ-Bericht I

Beitragvon linkedeeler » Sa 6. Feb 2010, 09:40

Edgar Schütz kündigt Rückkehr an
FK Pirmasens: Ex-Vizepräsident fällt mit neuen Sponsoren im Aufsichtsrat durch

Von PZ-Redakteur

Götz Krämer


Die Schnittmenge gibt es. Beiden geht es um den FK Pirmasens. Ansonsten liegen der vor eineinhalb Wochen von seinem Amt als Vizepräsident zurückgetretene Edgar Schütz und Emil Schweitzer als Präsident des Fußball-Oberligisten FK Pirmasens nicht auf einer Linie. Das wurde bei einem Pressegespräch am Donnerstagabend deutlich, bei dem Schütz die Gründe für seinen Rücktritt erläuterte. Er kündigte bei dieser Gelegenheit auch an, dass er bei den Neuwahlen im kommenden Jahr einen geeigneten Kandidaten für das Präsidentenamt präsentieren wird.

Das Fass zum Überlaufen brachte für Edgar Schütz, dass mit Ralph Barlog, dem Inhaber der in Münchweiler ansässigen Unicorn GmbH, und dem Pirmasenser Steuerberater Karsten Volberg zwei neue Großsponsoren beim FKP nicht zum Zug kamen. Schütz selbst und Aufsichtsratsmitglied Jürgen „Chick" Kölsch hatten vor Wochen den Kontakt zu den beiden gesucht und sind auf offene Ohren gestoßen. Die finanzielle Unterstützung von Barlog als Haupt- und Trikotsponsor und die Arbeitsleistung von Volberg im kaufmännischen Bereich hätten sich auf einen niedrigen sechsstelligen Betrag summiert, rechnet Schütz vor. Um die Summe einordnen zu können, erinnert er an die Höhe des jährlichen Etats des gesamten Vereins, der zwischen 250 000 und 300 000 Euro liege.

In der Aufsichtsratssitzung am 26. Januar trug Edgar Schütz vor, wie sich das Duo Barlog und Volberg und zwei weitere Sponsoren mit jeweils kleinen fünfstelligen Beträgen in die Vereinsarbeit beim FKP einbringen können. Statt der erhofften Begeisterung und Zustimmung habe er verständnislose Fragen gehört: „Was soll das? Der FKP hat doch schon einen Steuerberater". Obwohl Schütz zuvor betont habe, dass es nicht darum geht, Emil Schweitzer aus dem Amt zu drängen, seien Wörter wie „Königsmord" und „Majestätsbeleidigung" gefallen und er zum Rücktritt aufgefordert worden.

Einen Rücktritt vom Rücktritt hätte Edgar Schütz nicht ausgeschlossen, wenn die Vereinsführung den Kontakt zu Ralph Barlog und Karsten Volberg gesucht hätte, doch das passierte in den letzten zehn Tagen nicht.

Emil Schweitzer hingegen betont, dass er bereits vor der laufenden Saison mit Ralph Barlog über eine Sponsorentätigkeit beim FKP gesprochen hat. Diese sei nur deshalb nicht zustande gekommen, weil das Treffen zu kurz vor Saisonstart war.

Zu Internas äußere er sich nicht, sagte der Präsident gestern auf die Frage, ob er in der Aufsichtsratssitzung am 12. Januar seinen Rücktritt angeboten habe. „Wenn ich erkenne, dass eine andere Führungsmannschaft, die dem Verein gut tut, neue Sponsorengelder bringt und für einen neuen Stallgeruch sorgt, würde ich dieser Entwicklung nicht im Weg stehen", sagt Schweitzer. Allerdings verweist er darauf, dass er noch bis 2011 gewählt ist. Wenn neue Personen da sind, sei er bereit Gespräche zu führen, aber zwischen den Aufsichtsratssitzungen am 12. und 26. Januar sei niemand auf ihn zugekommen.

Von überstürztem Handeln hält er nichts. Der FKP habe einen Steuerberater, eine Geschäftsstelle und mit Ralf Meyer einen Hauptsponsor. Es bringe nichts, in der Zwischenwahlperiode die Pferde zu wechseln.

Den von Edgar Schütz erhobenen Vorwurf, die Vereinsführung erinnere in den letzten vier Jahren an eine Monarchie, wollte sich Emil Schweitzer nicht äußern. Als jüngstes Beispiel führt Schütz die Verpflichtung des Trainers Wendelin Guster an. Nicht mit der Person Guster habe er ein Problem, aber mit der Art und Weise der Verpflichtung. Im Aufsichtsrat habe er sich beschwert, dass er erstmals in acht Jahren als Vizepräsident nicht über die Verhandlungen mit dem neuen Trainer informiert war.

Keinen Hehl macht Emil Schweitzer daraus, dass Edgar Schütz und „Chick" Kölsch absichtlich nicht informiert waren. Wegen ihrer engen Bindung zum vorherigen Trainer Steven Dooley sei er nicht auf sie zugegangen, „sie aber auch nicht auf mich", betont Schweitzer. Die Guster-Verpflichtung habe er aber mit Mitgliedern des Präsidiums und des Aufsichtsrates abgestimmt.

Die Rolle der Aufsichtsratsmitglieder bewertet Edgar Schütz als wenig rühmlich. Die von ihm monierten Alleingänge des Präsidenten blieben ohne Konsequenzen. Der Aufsichtsrat würde im Nachhinein alles abnicken, weil es meist nur ein oder zwei Gegenstimmen gibt oder gab. Dieser Darstellung widerspricht Hans-Peter Arnold, der seit Ende der 90er Jahre im FKP-Aufsichtsrat sitzt. Der Aufsichtsrat sei ein unabhängiges Gremium und keine Abnickergesellschaft. „Wenn der Präsident Entscheidungen zum Wohle des Vereins trifft, kann das nicht schädlich sein", sagt Arnold, der Emil Schweitzers Vereinsführung vor allem in finanzieller Sicht sehr wohlwollend bewertet.

Eines der größten Anliegen von Edgar Schütz ist die Transparenz in der Führung des 850 Mitglieder großen Vereins. Er selbst sieht sich als Opfer mangelnder Offenheit, unter anderem weil ihm als Vizepräsident vor Monaten Einsicht auf den Stand des Vereinskontos bei der VR-Bank durch eine geänderte Pin-Nummer verwährt wurde.

Abseits der Diskussion auf höchster Ebene gibt es personell beim FKP Neuigkeiten. Pascal Ott ist ab sofort wieder als Trainer der zweiten Mannschaft in der Bezirksklasse tätig. Geschäftsführer Peter Korz verabschiedet sich spätestens zum Saisonende vom FKP.


Quelle: http://www.pirmasenser-zeitung.de

Die Rettung naht!?

Bleibt nur zu hoffen, dass die Karre noch nicht zu tief im Dreck steckt und auch beim FKP die Monarchie ein Ende findet.

Die letzten Tage war ich doch sehr verwundert, warum das Auto des Geschäftsführers schon sehr früh vorm Stadion zu sehen war :uiui:
Sicherlich hat das nichts mit "Spurenverwischung" zu tun, er will sich bestimmt nur die letzten Monate seiner "Amtszeit" (?) nochmal so richtig ins Zeug legen. :fkpwapp:

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Re: PZ-Bericht I

Beitragvon linkedeeler » Sa 6. Feb 2010, 14:31

flw hat geschrieben:Das war es dann wohl ... somit dürften Großteile des Präsidiums und Aufsichtsrat wohl kaum noch entlastet werden ...

Ich hoffe nur, dass, bei einer neuen Struktur, P.K sich noch ein Jahr Zeit lässt, um den Übergang fließend zu gestalten. Sicherlich hat er einige Fehler gemacht, wer macht das nicht? Andererseits hat er dem Verein viel geleistet.
@linkedeeler: Auch ich hatte meine Querelen mit ihm und diese waren sicherlich heftiger, als Deine Auseinandersetzung. Glücklicherweise fanden wir irgendwann zu einem Gespräch und konnten das klären. Dadurch habe ich vieles verstanden und habe daraus gelernt, bin gewachsen. Gewachsen dadurch, dass ich wieder einmal von blinder Wut geleitet wurde, der Verstand dadurch getrübt war - wie damals, als ich den Punker aus meiner Kneipe schmeißen wollte ...
Also, wie sieht's aus? Hast Du so dicke Eier wie Eddy? Dann frage ich P.K. und wir treffen uns mal zu einem reinigendem Gespräch.


Lieber flw,
du wirst es nicht glauben aber ich war sogar zu einem "reinigenden" Gespräch mit deinem neuen Freund Peter Korz, Emil Schweitzer und dem Ehrenrat bereit.
Termin war der 11. September 2009. 2 Stunden (!) vor dem Treffen wurde mir über das Büro von Emil Schweitzer abgesagt. Auf die Frage eines Ausweichtermins konnte mir keine Antwort gegeben werden.
Seit dieser Zeit habe ich von Korz und Schweitzer (Zitat: "Ich möchte dieses Problem so schnell wie möglich vom Tisch") nichts mehr gehört.
Und Arschkratzen überlasse ich Anderen.

Lieber flw, dieser Punker den Du aus Deiner Kneipe schmeißen wolltest, hat mit seinem Erscheinen praktisch eine Mitgliedschaft beantragt, die du ihm gewährt hast. Er hat es Dir mit meist sehr anständigem Verhalten gedankt.
Hättest Du allerdings diesen Punker öfters beschimpft und ihn unhöflich behandelt, wäre er nicht mehr gekommen und hätte quasi seine Mitgliedschaft gekündigt.

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Re: PZ-Bericht I

Beitragvon Controller » Mo 8. Feb 2010, 22:04

flw hat geschrieben:Das war es dann wohl ... somit dürften Großteile des Präsidiums und Aufsichtsrat wohl kaum noch entlastet werden ...

Ich hoffe nur, dass, bei einer neuen Struktur, P.K sich noch ein Jahr Zeit lässt, um den Übergang fließend zu gestalten. Sicherlich hat er einige Fehler gemacht, wer macht das nicht? Andererseits hat er dem Verein viel geleistet.
@linkedeeler: Auch ich hatte meine Querelen mit ihm und diese waren sicherlich heftiger, als Deine Auseinandersetzung. Glücklicherweise fanden wir irgendwann zu einem Gespräch und konnten das klären. Dadurch habe ich vieles verstanden und habe daraus gelernt, bin gewachsen. Gewachsen dadurch, dass ich wieder einmal von blinder Wut geleitet wurde, der Verstand dadurch getrübt war - wie damals, als ich den Punker aus meiner Kneipe schmeißen wollte ...
Also, wie sieht's aus? Hast Du so dicke Eier wie Eddy? Dann frage ich P.K. und wir treffen uns mal zu einem reinigendem Gespräch.


@flw

Kann dir im Bezug auf P.K. nur zustimmen. Mögliche Antipathien oder persönliche Differenzen außer Acht gelassen, muss man eins festhalten: Ein Mann mit solcher Erfahrung im Umgang mit den Verbänden, mit den Kontakteen zu anderen Vereinen und vorallem mit den Kenntnissen über die verschiedenen komplexen Abläufen innerhalb des Vereins, ist nur schwer zu ersetzen. Es müsste eine Person gefunden werden, die bereits in gleicher, zumindest in ähnlicher Funktion gearbeitet hat (mindestens Verbandsliga aufwärts). Desweiteren müsste diese Person von P.K über einige Wochen, wenn nicht Monate (je nach Vorkenntnissen in Sachen Vereinsführung) eingearbeitet werden. Sollte dies nicht passieren - dann gute Nacht. Chaos wäre angesagt. :frieden:
Nicht auszudenken wir würden tatsächlich aufsteigen und die 1. Hauptrunde im DFB-Pokal erreichen und ohne Geschäftsführer bzw. einem unerfahrenen Nachfolger dastehen. :ahh:
Die Pfalz steht hinter dem FCK...
... dann bin ich lieber Ostfriese!

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Re: PZ-Bericht I

Beitragvon linkedeeler » Di 9. Feb 2010, 21:54

butcher hat geschrieben:@Contoller

... am 10.Juni 2010 werden es immerhin 107 Jahre FKP, wie haben die das nur all die Jahren in der hoechsten Ligen geschafft ohne PK als GS :wus:

zudem
„Wo das Aas ist, da sammeln sich die Geier.“ Matthäus


Ja, der PK ist schon eine Konifäre in seinem Bereich.
Vielleicht sollte ich doch mal die gesammelten "Klopper" von ihm ins Forum stellen.
Wenn Schweitzer den richtigen Schritt zum Wohle des Vereins geht, haben wir einen Diplom-Kaufmann und Steuerberater auf der Geschäftsstelle. :wirr:

Da hängt wohl jemand an seinem jämmerlichen Positiönchen und denkt einen Scheiß an den Verein.

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Re: PZ-Bericht I

Beitragvon linkedeeler » Mi 10. Feb 2010, 21:30

Der Allrunde hat eigentlich schon alles gesagt.

PK muss in einer Liga mit mehreren Dorfvereinen trotz bezahlter Halbtagskraft von 8-22 Uhr (lass das bloß nicht die Rentenkasse hören) arbeiten, um mithalten zu können.

Wenn PK aufhört geht es in der Geschäftsstelle drunter und drüber.
Richtig. PK hat dafür gesorgt, dass es keinerlei Transparenz auf der GS gibt. Niemand außer ihm blickt durch. Was zur Folge hat, sollte ihn einmal z.B. der Schlag treffen, gäbe es keinen der ohne Probleme für ihn einspringen könnte.
Es gibt ein Sprichwort: Einen guten Chef erkennt man daran, dass es nicht auffällt wenn er weg ist.

Emil mach den Weg frei für Volberg!!!
Kompetenz heißt die Zukunft.


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